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Ihr habt ein Elektroauto und eine Photovoltaik-Anlage? Dann seid ihr bereit für den nächsten Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität: intelligentes Laden mit Photovoltaik-Überschuss! Wir haben uns ein Elektroauto geleast und sind nun auf der Suche nach der passenden Wallbox zum Photovoltaik Überschussladen.

Inhaltsübersicht

Stellt euch vor, ihr könnt euer Elektroauto kostenlos und klimafreundlich mit dem Strom laden, den eure eigene Solaranlage produziert. So macht ihr euch unabhängig vom Stromnetz und spart bares Geld bei den Stromkosten.

In diesem Artikel erfahrt ihr alles, was ihr über Wallboxen mit Photovoltaik-Überschussladen wissen müsst. Wir erklären euch die Grundlagen, zeigen euch die Vorteile und helfen euch bei der Auswahl der richtigen Wallbox für eure Bedürfnisse.

Seid gespannt auf:

  • Warum Photovoltaik-Überschussladen so sinnvoll ist
  • Welche Vorteile euch diese Technologie bietet
  • Worauf ihr bei der Auswahl einer Wallbox achten müsst

Mit unserem Ratgeber seid ihr bestens gerüstet für den Umstieg auf intelligentes Laden mit Photovoltaik-Überschuss!

Photovoltaik-Überschussladen: Eigenstrom tanken und bares Geld sparen

Ihr habt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und ein Elektroauto in der Garage? Dann ab damit in die Steckdose! Mit Photovoltaik-Überschussladen macht ihr euch nämlich nicht nur unabhängiger von Energieversorgern, sondern spart auch bares Geld.

Photovoltaik-Überschussladen ist ein intelligentes System, das den selbst erzeugten Solarstrom nutzt, um ein Elektroauto zu laden. So funktioniert es im Detail:

1. Stromerzeugung durch die Photovoltaikanlage:

  • Ihre Solaranlage auf dem Dach produziert tagsüber Solarstrom.
  • Der erzeugte Strom wird zunächst in den Hausanschluss eingespeist und deckt Ihren direkten Strombedarf im Haushalt.

2. Überschüssiger Strom:

  • Wenn die Stromproduktion Ihrer Anlage den aktuellen Bedarf im Haus übersteigt, entsteht Überschussstrom.
  • Dieser überschüssige Strom würde normalerweise ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

3. Intelligente Nutzung mit Photovoltaik-Überschussladen:

  • Anstatt den Überschussstrom ins Netz einzuspeisen, wird er für das Laden Ihres Elektroautos verwendet.
  • Dazu wird eine spezielle Wallbox benötigt, die mit Ihrer Photovoltaikanlage und Ihrem Elektroauto kommuniziert.
  • Die Wallbox erkennt den aktuellen Solarstrom-Überschuss und startet den Ladevorgang Ihres Autos automatisch.

4. Optimierung durch intelligentes Energiemanagement:

  • Moderne Systeme können den Ladevorgang Ihres Autos mit anderen Energieverbrauchern im Haushalt koordinieren.
  • So wird sichergestellt, dass der gesamte Solarstrom optimal genutzt wird und keine Energie ins Netz fließt.
  • Ein Energiemanagement-System kann beispielsweise den Ladevorgang Ihres Autos drosseln, wenn gleichzeitig andere stromintensive Geräte im Haushalt betrieben werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Photovoltaik-Überschussladen eine clevere und zukunftsorientierte Möglichkeit ist, die Mobilität mit der Energiewende zu verbinden. Sie sparen Geld, schonen die Umwelt und erhöhen Ihre Unabhängigkeit.

Vorteile vom Photovoltaik-Überschussladen

Photovoltaik-Überschussladen bietet eine Reihe von Vorteilen, die sowohl für eure Geldbörse als auch für die Umwelt gut sind:

Kosteneinsparungen:

  • Günstigere Mobilität: Ladet euer Elektroauto mit dem überschüssigen Solarstrom von eurem Dach – deutlich günstiger als vom Stromnetz! So könnt ihr eure Energiekosten erheblich senken.
  • Unabhängigkeit von Energiepreisen: Steigende Strompreise am Netz treffen euch weniger, da ihr einen Großteil eures Strombedarfs selbst deckt.
  • Erhöhte Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage: Durch den höheren Eigenverbrauch amortisiert sich eure Photovoltaikanlage schneller.

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit:

  • Weniger CO2-Emissionen: Indem ihr euren eigenen Solarstrom nutzt, fahrt ihr deutlich klimafreundlicher als mit Benzin oder Diesel.
  • Erhöhter Eigenstromanteil: Ihr tragt zur Energiewende bei, indem ihr weniger Strom aus dem öffentlichen Netz bezieht und so die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen reduziert.
  • Nachhaltige Mobilität: Mit Photovoltaik-Überschussladen fahrt ihr sauber, leise und emissionsfrei.

Komfort und Unabhängigkeit:

  • Eigenversorgung: Ihr seid unabhängiger von Energieversorgern und Preisschwankungen am Strommarkt.
  • Komfortables Laden: Ladet euer Auto einfach direkt in der Garage oder auf dem Carport.
  • Zukunftssichere Investition: Elektromobilität und Photovoltaik werden immer wichtiger – mit einer Kombination aus beidem seid ihr bestens für die Zukunft gerüstet.

Zusatzvorteile mit smartem Energiemanagement:

  • Optimierte Nutzung des Solarstroms: Ein Energiemanagement-System kann den Ladevorgang eures Autos so steuern, dass ihr den Solarstrom optimal nutzt und keine Energie ins Netz fließt.
  • Höherer Eigenverbrauchsquote: Durch die intelligente Steuerung könnt ihr euren Eigenverbrauchsanteil weiter erhöhen und somit noch mehr Geld sparen.
  • Nachhaltigere Energiebilanz: Mit einem Energiemanagement-System tragt ihr aktiv zur Energiewende und zum Klimaschutz bei.

Fazit:

Photovoltaik-Überschussladen ist eine lohnende Investition, die sich sowohl finanziell als auch ökologisch auszahlt. Mit dieser Technologie macht ihr euch unabhängiger von Energieversorgern, fahrt nachhaltiger und steigert gleichzeitig den Wert eurer Immobilie.

Wallbox für Photovoltaik-Überschussladen: Worauf ihr achten müsst

Ihr habt euch für Photovoltaik-Überschussladen entschieden und sucht jetzt nach der passenden Wallbox? Damit euer Elektroauto künftig mit dem Strom vom Dach läuft, solltet ihr bei der Auswahl auf einige Punkte achten:

Technische Kompatibilität:

  • Ladeleistung: Die Ladeleistung der Wallbox sollte zur Leistung eures Elektroautos passen.
  • Anzahl der Phasen: Ist euer Hausanschluss einphasig oder dreiphasig? Die Wallbox muss kompatibel sein.
  • Steckertyp: Welche Art von Ladekabel hat euer Auto? (z.B. Typ 2)

Funktionen für intelligentes Laden:

  • Überschussladen: Die Wallbox sollte den Ladevorgang automatisch an den aktuellen Solarstrom-Überschuss anpassen.
  • PV-Anlagensteuerung: Einige Modelle können direkt mit eurer PV-Anlage kommunizieren und die Ladung optimieren.
  • Energiemanagement: Ein integriertes Energiemanagement-System kann den gesamten Energiefluss in eurem Haushalt steuern.

Komfort und Sicherheit:

  • Display und App-Anbindung: Mit einem Display oder einer App könnt ihr den Ladevorgang überwachen und konfigurieren.
  • Zuschussfähige Modelle: Informiert euch, ob die Wallbox für eine Förderung durch die KfW oder euer Bundesland in Frage kommt.
  • Sicherheitsmerkmale: Schutz gegen Kurzschluss, Überspannung und Fehlerströme sind wichtig.

Preis und Qualität:

  • Preisvergleich: Holt euch Angebote von verschiedenen Herstellern ein und vergleicht die Preise.
  • Markenhersteller: Setzt auf Produkte von renommierten Herstellern, die für Qualität und Zuverlässigkeit stehen.
  • Garantie und Kundenservice: Achtet auf eine lange Garantie und einen guten Kundenservice.

Empfehlungen:

Für welche Wallbox haben wir uns zum Photovoltaik-Überschussladen entschieden?

Es gibt eine Vielzahl von Wallboxen auf dem Markt. Wir haben bekanntlich Wechselrichter und Smart Energy Meter von Kostal im Einsatz. Unser erster Blick ging daher in Richtung Kostal, welchen Wechselrichter gibt es dort. Da gibt es seit einigen Jahren den Kostal Enector auf dem Markt. Also haben wir erst einmal geschaut, welche Funktionen der bietet und ob das für uns ausreicht.

In einigen Foren fanden wir eher enttäuschte Nutzer, die berichteten, dass das Produkt zwar grundsätzlich funktioniere, aber einige Funktionen noch nicht zur Verfügung stünden und dann später umständlich nachgerüstet werden müssten. So gibt es bis heute keine automatische Phasenumschaltung. Das heißt, wenn der Strom vom Dach nur für eine Ladung von 2 kW reicht, startet der Enector mit einer Phase. Scheint aber mittags die Sonne und es könnte mit 9 kW geladen werden, kann der Kostal Enector nicht automatisch von einer auf drei Phasen umschalten. Der Nutzer muss das Kabel ausstecken und manuell über die App umschalten. Ein Update ist hier schon lange versprochen, aber noch nicht geliefert worden.

Also haben wir uns nach einer Alternative umgesehen. Entscheidend ist, dass die Wallbox mit unserer Photovoltaikanlage kommunizieren kann. Nach einiger Recherche wurde die Auswahl der Hersteller sehr übersichtlich. Wir sind auf einen kleinen Hersteller gestoßen, der mit sehr vielen PV-Anlagen kommunizieren kann. Allerdings erfordern die Wallboxen eine gewisse Einarbeitung des Nutzers und funktionieren nicht einfach per Plug and Play. Es handelt sich um „OpenWB“. Der Preis ist nicht unerheblich, aber dahinter steht ein kleines Team und kein großer Hersteller.

Bei uns wird es also auf eine OpenWB-Wallbox hinauslaufen. Das Beste mit Blick auf die Zukunft: Damit kann man eventuell auch einen dynamischen Stromtarif wie tibber nutzen und das Auto nur dann laden lassen, wenn der Strom gerade besonders günstig ist. Im Winter könnten wir so die Stromkosten noch weiter senken. Mal sehen, ob unser Elektriker uns das Gerät einbauen kann. Die Konfiguration machen wir wahrscheinlich selbst.

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