Vaillant recoVAIR 260 4 E Test Erfahrungen Teaser

Unsere Erfahrungen mit der Vaillant recoVAIR 260/4 E

Wie ihr hier lesen könnt, haben wir uns für eine zentrale Wohnraumlüftung entschieden. Unser Heizung- und Sanitärunternehmen hat bei uns die Vaillant recoVAIR 260/4 E installiert. Hier möchten euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen.

Warum haben wir uns für die Vaillant recoVAIR 260/4 E entschieden?

Wir müssen ehrlich sein, dass es nicht unbedingt so eine aktive Entscheidung für die kontrollierte Wohnraumlüftung von Vaillant. Für Heizung, Lüftung und Sanitär hatten wir eine Ausschreibung erstellt. Darin haben wir beschrieben haben wir ohne Vorgabe von Herstellern beschrieben, was in unserem Haus installiert werden soll.

Drei Unternehmen haben uns auch mit einem Angebot geantwortet. Zwei der Unternehmen haben uns jeweils eine Vaillant Wärmepumpe und eine Vaillant Lüftungsanlage angeboten. Aufgrund der guten Erfahrungen von Freunden und Familie und dem guten Preis haben wir uns dann für ein Unternehmen aus dem Nachbarort entschieden.

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Das Unternehmen hat auch schon Lüftungsanlagen von Vaillant installiert und ist begeistert. Von der Technik wurden wir überzeugt und daher sprach nichts gegen die Vaillant recoVAIR 260/4 E entschieden.

Besonders gut hat uns gefallen, dass bereits ein Enthalpiewärmetauscher enthalten ist.

Funktionsweise Enthalpiewärmetauscher
Funktionsweise von einem Enthalpiewärmetauscher

Planung der zentralen Wohnraumlüftung

Da wir für die Bestellung unserer Betondecke für das EG und der Ytong-Deckenelemente für das OG die genauen Maße und Positionen der Durchführungen der Lüftungsanlage benötigten, mussten wir bereits sehr zeitnah mit der Planung beginnen.

Wir haben uns also im Sommer 2019 mit unserem Sanitärunternehmen und einem Mitarbeiter von Vaillant zusammengesetzt. Da sind wir die Pläne durch gegangen und haben überall die entsprechenden Öffnungen eingetragen.

Diese Öffnungen haben wir dann an unseren Rohbauer gegeben und alles wurde entsprechend ausgeführt.

Zentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
Zentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Planungsfail mit Vaillant

An dieser Stelle müssen wir ein paar Monate nach vorn gehen. Eines Tages bekamen wir einen Anruf. Unser Sanitärunternehmen war dran. Er meinte, bei der Ausführung unserer Deckenöffnung wäre ein Fehler unterlaufen. Das passt alles nicht so, wie von Vaillant geplant.

Also ging es schnell auf die Baustelle. Dazu habe ich noch die Planungen mitgenommen, die wir gemeinsam mit Vaillant erstellt hatten. Wir trafen uns alle auf der Baustelle. Die Durchführung für die Deckenelemente war 100×50 in der Ecke des Bades geplant. Die Rohre für Zu- und Abluft passen da auch wunderbar durch. Allerdings müssen direkt darüber die Verteiler montiert werden. Diese Verteiler brauchen mehr Platz und passten nicht nebeneinander.

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Also war guter Rat teuer. Die Öffnungen konnten wir nicht einfach größer machen. Das hätte die Statik beeinflusst. Nach oben war auch nicht mehr Platz, den über den Deckenplatten liegt der Dachstuhl.

Wir haben dann eine Lösung gefunden. Dank einer Öffnung die eigentlich für das Abwasser gedacht war, konnten wir die Abluftrohre und den Verteiler unter die Decke montieren. Für uns hieß das, dass wir die Decke im Bad abhängen mussten.

Vaillant recoVAIR 260/4 E Luftverteiler Planungsfail
Vaillant recoVAIR 260/4 E Luftverteiler Planungsfail

Besonders ärgerlich für uns war, dass wir auf den Kosten dafür hängen geblieben sind. Bei Vaillant war man sich keiner Schuld bewusst. Zusätzlich hatte der Planer damals Öffnungen in den Fluren eingezeichnet. Diese haben wir entsprechend erstellen lassen. Das ist totaler Nonsens, denn die Flure sind der sogenannte „Überströmungsbereich“. Also mussten wir diese Öffnungen selbst schließen.

Wo ist das Problem entstanden? Wir hatten damals die Pläne gemacht und entsprechend ausführen lassen. Unsere Grundrisse hat er mitgenommen, damit die detaillierte Planung für die Lüftungskanäle erfolgen konnte. Dabei wurden wohl einige Öffnungen anders geplant, als wir das damals besprochen haben. Diese Pläne haben uns allerdings nie erreicht. Damit hatten wir keine Chance, das entsprechend ändern zu lassen.

Glück im Unglück war, dass wir gemeinsam mit unserem Sanitärunternehmen eine kreative Lösung finden konnten.

Vaillant recoVAIR 260/4 E Luftverteiler und Abluftleitungen unter der Decke
Luftverteiler und Abluftleitungen unter der Decke

Erste Inbetriebnahme der Lüftungsanlage

Auf die Inbetriebnahme mussten wir leider etwas länger warten. Während die Wärmepumpe durch Vaillant zügig in Betrieb genommen wurde, war ein Techniker für die Lüftungsanlage erst einen Monat später verfügbar.

Zu Inbetriebnahme kam also der Technik und hat mit einem Anemometer die Ströme an den Ventilen gemessen. Entsprechend wurden Volumenstromdrosseln an den Ein- und Auslässen eingestellt.

Was uns im Nachhinein etwas stutzig gemacht hat war, dass unsere Kaminöffnung nicht geschlossen wurde während der Messungen. Der Kamin war noch nicht geliefert, also war der Zug komplett offen. Da schönes Wetter war sprach nichts dagegen etwas zirkulierende Luft zu haben.

Nach unseren Nachforschungen hätte dies für eine korrekte Messung geschlossen sein müssen. In zwei Räumen haben wir gefühlt auch starke Strömungen, wenn wir unter dem Auslass stehen.

Die erste Nacht war etwas komisch. Wenn es völlig ruhig im Haus ist, dann konnten wir ganz leise das Rauschen der Lüftung hören. Nach ein paar Tagen haben wir nichts mehr davon gehört, da wir uns dran gewöhnt haben.

Vaillant recoVAIR 260/4 E nach der Installation
Vaillant recoVAIR 260/4 E nach der Installation noch im Rohbau

Leben mit einer zentralen Lüftungsanlage

Im Alltag ist die Lüftungsanlage ein stiller Begleiter. Wenn wir im Hauswirtschaftsraum stehen, dann hören wir die Anlage natürlich. Auch außen vor dem Luftein- oder auslaß hören wir die Anlage. Ansonsten ist nichts zu hören.

Wir haben immer frische Luft im Haus. Gerüche, die zum Beispiel beim Kochen entstehen, verschwinden sehr schnell. In unserer Wohnung haben wir früher sehr oft gelüftet. Wir haben jetzt nicht mehr das Gefühl, ständig ein Fenster öffnen zu müssen.

Nachdem man eine Dusche genommen hat, wird die Feuchtigkeit schnell abgesaugt aus dem Bad.

Probleme mit der Vaillant recoVAIR 260/4 E

Vor einigen Tagen begann sich die Lüftungsanlage etwas ungewöhnlich zu verhalten. In den Räumen, wo Luft abgesaugt wurde war zu hören, dass der Ventilator immer wieder hochdrehte und dann wieder nicht zu hören war. Ein Blick auf das Display brachte keine Erkenntnis. Dort standen die normalen Betriebsparameter.

Dann war es plötzlich still. Es ist so, dass man die Lüftung im Alltag nicht hört. Wenn sie dann nicht läuft, dann merkt man aber, dass da etwas fehlt. Also schnell in den HWR gelaufen. Wieder der Blick auf das Display. Dieses mal allerdings kein regulärer Betrieb, sondern eine Fehlermeldung:

F.804 Zulufttemperatur zu gering

Vaillant recoVAIR 260/4 E: Fehler 804 Zulufttemperatur
Fehler 804 Zulufttemperatur zu gering

Wir haben dann die Bedienungsanleitung rausgesucht und gesehen, dass dies auf ein Problem mit dem Wärmetauscher oder Bypass hindeuten kann. Man kann auch mal ein Reset probieren, sollte dies allerdings nicht mehr als drei Mal machen. Wir haben also die Resetteste gedrückt und die Vaillant recoVAIR 260/4 E ist neu gestartet.

Wir waren erst Happy, weil wir dachten: „Ok, die Anlage hat sich vielleicht nur kurz verschluckt.“ Doch nach 30 Minuten war die Lüftung wieder aus und auf dem Display stand die bekannte Fehlermeldung. Da haben wir auch keine Experimente gemacht und am nächsten Morgen direkt unser Sanitärunternehmen informiert. Die haben den Fall direkt an den Vaillant Kundendienst weitergegeben.

Noch am selben Tag bekamen wir einen Anruf, um einen Termin zu vereinbaren. Die Dame am Telefon war sehr freundlich. Ein wenig enttäuscht waren wir, weil der nächste verfügbare Termin erst in 14 Tage wäre. So lange müssen wir ohne die Anlage wohnen. Es soll wohl nicht ausreichend Techniker geben, die eine entsprechende Qualifikation bleiben. Bleibt nur zu hoffen, dass bei dem Ausfall einer Vaillant Wärmepumpe schneller jemand vom Kundendienst kommt. Sonst braucht man im Winter warme Socken 😉.

Wir wollen auch gleich die Luftmengen neu messen lassen, denn das passt ja auch noch nicht so richtig. Da sind wir echt gespannt, was da raus kommt.

** 11.02.2021 – Update zur Fehlermeldung **

An dieser Stelle möchten wir euch gerne noch ein Update zur Fehlermeldung geben. Der Techniker kam am vereinbarten Tag und hat sich auch wunderbar an die Hygienevorschriften gehalten. 

Als erstes hat er die Blenden der Vaillant recoVAIR 206/4 E abgenommen und hat einige Testprogramme durchlaufen lassen. Dann wurden die Filter ausgebaut. Wir haben dann gleich die Chance genutzt und diese ausgesaugt. Wirklich erstaunlich, was sich da alles drin ansammelt. Sobald die Lüftung es anzeigt, werden wir die Filter unbedingt erneuern. 

Anschließend wurde auch der Wärmetauscher ausgebaut. Nach einigen Prüfungen konnte der Techniker keinen so rechten Fehler finden. Er vermutete einen fehlerhaften Sensor. Also hat er diesen Sensor getauscht. Danach hat er alles wieder zusammen gebaut und die Anlage wieder in Betrieb genommen.

Danach hat er seinen Messtrichter geholt und die Strömung im Obergeschoss an den Auslässen wurde gemessen. Dabei stellte er fest, dass das ausströmende Volumen so in Ordnung ist. Durch die eingesetzte Volumenstromdrossel wird der Durchmesser verkleinert und es entsteht der Eindruck, dass die Luft stärker ausströmt. Das müssen wir erst mal so hinnehmen. 

Bis auf die lange Wartezeit auf den Servetechniker waren wir also zufrieden. Die Anlage läuft wieder, wie sie soll.  

Ist im Winter ein kalter Luftstrom zu spüren?

Eine Frage die wir immer wieder hören ist, ob wir im Winter einen kalten Luftstrom spüren. Es ist ja klar, dass der Wärmetauscher es im Winter nicht schafft, die einströmende Luft auf Zimmertemperatur zu erhöhen. 

Aktuell haben wir hier nach -10° Außentemperatur. Der Unterschied zur Zimmertemperatur beträgt also 30°. An der zentralen Lüftungsanlage können wir die folgenden Werte ablesen:

  • Temperatur Abluft: 21,5 ° C
  • Temperatur Zuluft: 17,5 ° C 

Zusätzlich schaltet sich immer wieder das Vorheizregister ein. Dank des Vorheizregisters wird bei extremen Temperaturen die Frischluft angewärmt. Das erhöht den Energiebedarf leicht. Dafür spüren wir im Haus keinen kühlen Luftstrom. Besonders angenehm aus unserer Erfahrung: Die Fenster bleiben zu, so müssen wir nicht die extrem kalte Luft ins Haus lassen. 

Teaser Erfahrungen Vaillant Wärmepumpe

Unsere Erfahrungen mit unserer Vaillant Wärmepumpe

Neben unserer Lüftungsanlage von Vaillant haben wir auch eine Wärmepumpe von Vaillant in unserem Haus. Auch dazu haben wir einen kurzen Bericht mit unseren Erfahrungen geschrieben. Schaut mal rein, wenn ihr mehr über die Anlage erfahren wollt.

Teaser Filterwechsel

Filter der Vaillant recoVAIR 260/4 E Lüftung wechseln

In diesem Artikel beschreiben wir, wie der filter der Wohnraumlüftung gewechselt wird, was das kostet und worauf ihr achten sollten. Das gut ist, ihr könnt es selber machen und braucht keinen Fachmann.

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10 Kommentare zu „Unsere Erfahrungen mit der Vaillant recoVAIR 260/4 E“

  1. Hallo,
    ihr habt hier eine sehr umfangreiches und informatives Forum aufgebaut.
    Wir haben ebenfalls eine recoVAIR 260 in unserem Neubau von 2017, allerdings mit einem reinen Wärmetauscher. Im Winter haben wir starke Probleme mit der Luftfeuchtigkeit im Haus. Bei uns sinkt diese bei Außentemperaturen von ca. 0° bis auf 35% ab. Auf Nachfrage beim Fachhandwerker bekamen wir die Aussage, dass der Enthalpiewärmetauscher für teures Geld nachrüstbar wäre, der Effekt hingegen eher überschaubar ist. Wie sind den Eure Erfahrungen in Bezug auf die rel. Lüftfeuchtigkeit?

    1. Hallo, letzter Winter war bei uns sicher noch nicht so repräsentativ. Durch die Baufeuchte war ja noch wesentlich mehr Feuchtigkeit im Haus gespeichert. Dieser Winter ist für uns da etwas repräsentativer. Aktuell haben wir laut dem Vaillant Display im Flur so um die 50 % Luftfeuchtigkeit. Letztens waren es -10°C draußen, da lagen wir auch mal nur bei 44 %. Sobald die Temperatur außen wieder ansteigt, landen wir auch wir bei den knapp unter 50 %. Was das angeht, so sind wir mit der recoVAIR 260 und dem Enthalpiewärmetauscher zufrieden.

      1. Sascha Hülsenbeck

        Hallo,
        vielen Dank für eure wertvollen Informationen aus der Praxis.
        Wir bewohnen seit 6 Monaten unseren Neubau (KfW 55) , dort ist der grosse Bruder 360/4 verbaut.
        Das Gerät nervt uns seit einiger Zeit mit Wartungsmeldungen die bisher keiner in den Griff bekommt. Mal steht eine Meldung im Display, mal nicht. Eine Wartung nach Intervall steht derzeit jedoch nicht an.
        Viel schlimmer ist jedoch dass das Gerät -seitdem die Außentemperaturen unter +6 Grad sinken- sich ständig abschaltet und den Fehler 804 auswirft.
        Wir haben kein Vorheizregister verbaut, in der Planung sagte man uns das dies nicht notwendig sei. Ich habe mittlerweile das Internet leer gelesen und der Konsens scheint zu sein, das Enthalpiewärmetauscher bis ca -7 Grad – auch ohne Register gut zurecht kommen.
        Daher wundert mich dieses Verhalten.
        Die Symptome sind genau gleich wie bei euch (auf und abschwellende Lüftung).
        Der Vaillant Techniker hat so recht keine Lösung dafür, ausser das ein Register eingebaut werden sollte. An einen defekten Wärmetauscher (wie es in der Anleitung zu dem betreffenden Fehler steht) glaubt er nicht.
        Wir haben ein gut gedämmtes Haus mit einer effizienten Wärmepumpe gebaut.
        Deswegen missfällt mir der Gedanke nun zusätzlich in die Lüftung einen „Fön“ einzubauen der sich 1500W genehmigt sobald es etwas kühler wird.
        Habt ihr mal gemessen, was das Teil wirklich verbraucht und kann man sagen ab wann es in Betrieb geht?
        Habt ihr schlussendlich herausbekommen welchen Defekt der Vaillanttechniker behoben hat?
        Schöne Grüsse aus dem Sauerland

        1. Hallo, der Techniker hatte damals einfach nur den Sensor für die Zuluft getauscht. Damit war das Problem behoben und die Fehlermeldung kam nicht mehr. Ein Vorheizregister haben wir eingebaut. Wann das anspringt und wie viel es verbraucht wissen wir leider nicht. Eventuell müssen wir mal beständiger den Verbrauch der Anlage überwachen, dann kann man das sicher ermitteln (in Verbindung mit der Außentemperatur). Aber das ist noch ein Projekt für die Zukunft.

          1. Sascha Hülsenbeck

            1000 Dank für die Rückmeldung, vielleicht hilft die Info bei der Suche.
            Ich werde berichten 😉

          2. Hallo Sascha,
            wir haben das alte Model von 2010, da ist das Auf- und Abschwellen der Lüftung auf die Frostschutzfunktion zurück zu führen. Das deckt sich auch mit deiner Beschreibung. Die Funktion müsste bei den neueren Modellen der recoVAIR im Menü deaktivierbar sein.

            Gruß Christopher

        2. Hallo Sascha,

          Wir haben seit vier Jahren eine recoVAIR 260 in unserem Haus. Seit 2 Jahren mit nachgerüsteten Empalthie-Wärmetauscher. Vorher hatten wir den normalen verbaut, da die Hausbau Firma uns hier nicht informiert hat. Seit dem wir diesen verbaut haben, haben wir zwischen 5~10% mehr Luftfeuchtigkeit im Haus.

          Seit Anfang an haben wir den Vorheizer verbaut. Diese wärmt bei Minusgraden die Luft an, sodass das Gerät nicht einfriert, bzw. zur Sicherheit abschaltet.

          Grüße aus Brandenburg

  2. Hallo,
    wir haben in unserem Neubau (Fertighaus KfW40) seit Ende 2015 die 360/4E in Betrieb für 170 m² Wohnraum (EG + OG) + 90 m² Keller. Wir haben im Winter eine Luftfeuchtigkeit zwischen 46 und 54 % (je nach Außentemperatur und Feuchtigkeit der Außenluft). In unserem vorigen Haus haben wir mit 2 Venta Luftbefeuchtern täglich 10 bis 20 Liter Wasser verdunstet und trotzdem gerade mal 40 % erreicht. Insoweit sind wir mit dem Enthalpietauscher sehr zufrieden. Allerdings habe ich im Winter den Luftdurchsatz auf Stufe 1 reduziert. Reicht für unser Gefühl auch und im Winter wird es ja auf keinen Fall zu feucht (zumindest in einem gut gedämmten Haus). Bei Stufe 2 ging die Luftfeuchte bei tiefen Temperaturen und trockener Außenluft auf 42 % herunter.
    Ein Vorheizregister einschl. dem Stromverbrauch konnte ich mir sparen, da ich einen Erdwärmetauscher habe. Dadurch bleibt die Außenluft im Winter immer im Bereich 5 bis 7 ° C, im Sommer auch bei 35 ° C bei max. 17 ° C (im Eingangsohr im Keller).

    Viele Grüße aus der Oberpfalz (Nähe Regensburg)

    1. Vielen Dank für deinen umfangreichen Erfahrungsbericht. So ein Erdwärmetauscher klingt auch echt interessant. Vor allem, wenn man die Temperaturen im Sommer betrachtet.

  3. @Wolfgang

    wie teuer war die Installation von dem Erdwärmetauscher? Also dieser einzelne Arbeitschritt plus Material. War im Sommer davon ein Kühleffekt damit zu erreichen im Sommer? Das wird von einigen Installatoren ja versprochen.

    MFG
    Christian

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